Fahrradsättel und Satteldruckmessung

Mit einer Messtechnik kann die Druckbelastung am Sattel individuell ermittelt werden. Die Daten werden per Funk direkt an den PC übertragen, so dass Messungen sowohl auf dem Physiotherameter, als auch auf der Rolle mit dem eigenem Rad und Sattel, durchgeführt werden können.

Satteldruckmessung im Vergleich

Beim Rad-Sporthaus den passenden Sattel finden

Wie genau die richtige Sitzposition und der passende Sattel aussehen sollten, kann man bei uns feststellen lassen. Dies kann mit Hilfe des Physiotherameters und der Satteldruckmessung ermittelt werden.

Damit Sie sich auf Ihrem Fahrrad (-Sattel) wohl fühlen, muss es auf Ihren persönlichen Einsatzzweck abgestimmt und angepasst werden, unabhängig von der Höhe des Kaufpreises vom Fahrrad. Denn der Preis richtet sich nach der technischen Ausstattung, dem Gewicht und den verschiedenen Komponenten eines Rads – aber nicht unbedingt danach, wie gut es zum Fahrer und seinen Bedürfnissen passt.

Mit COMFORT-Line haben wir eine Auswahl von über 50 Sattelmodellen, die alle in Zusammenarbeit mit Radsportprofis, Physiotherapeuten, Urologen und Orthopäden, entwickelt wurden.

Im Mittelpunkt der Entwicklungen stand hier die Entlastung des Damm- und Genitalbereichs sowie des Steißbeins.

Einige Sättel verfügen über bewegliche Sitzflächen, die sich dem Bewegungsapparat vom Knie über Hüfte und Becken bis hinauf zum Halswirbel anpassen.

Damit kann sogar ein ärztlich angeordnetes Fahrverbot aufgehoben werden.

Die COMFORT LINE Sattelmodelle werden alle in Deutschland entwickelt und erprobt. Die Komponenten werden überwiegend in Deutschland und in den angrenzenden europäischen Nachbarländern hergestellt. Und damit Ihnen die Sorge beim Kauf genommen wird, verweisen wir auf die 4-wöchige Test- und Umtauschgarantie der COMFORT LINE Sitzlösungen!

SK120313

Ablauf:

  1. Termin vereinbaren (telefonisch) – ca. 8 – 14 Tage im Voraus (am Anfang der Radsaison eventuell länger im Voraus planen), Termine immer Dienstags und Donnerstags
  2. Was ist mitzubringen:
    • eigenes Fahrrad
    • Schuhe (mit denen Sie sonst auch Radfahren bzw. festes Schuhwerk).
      Wenn Sie mit Klickies fahren, diese und zusätzlich normales festes Schuhwerk mitbringen
    • Hose: am besten ziehen Sie eine dünne Stoffhose an. Ihre Alltagshose ist aber auch möglich
      (bitte keine gepolsterte Radhose anziehen, diese würde die Satteldruckmessung verfälschen)

Vorgehensweise:

Termindauer ca. 1,5 – 2 Stunden einplanen

Zuerst kontrollieren wir vor Ort Ihre Sitzposition auf Ihrem Fahrrad.
Anschließend wird ein Vorgespräch geführt, in dem wir uns ein Bild Ihrer körperlichen Gegebenheiten machen. Anhand des gesehenen und des gesprochenen kann dann die weitere Vorgehensweise bestimmt werden. Erst nach diesem Gespräch können wir Ihnen die notwendigen Maßnahmen und die damit verbundenen Kosten für die Anpassung Ihrer optimalen Sitzposition benennen. Bis zu diesem Punkt fallen für Sie keine Kosten an.

Nun können wir mit dem Bikefitting und der Satteldruckmessung beginnen.

 

 

 

 

Die Geschichte des Fahrradsattels

Dass es den heutigen Fahrradsattel gibt verdanken wir der genialen Erfindung eines Engländers namens Brook, der nachdem sein Pferd gestorben war, auf das Fahrrad zurückgreifen musste. Die Sitzfläche war ihm jedoch so unbequem, dass er eine neue Sitzform schuf und mit Leder überzog. Das war im Jahr 1866. Schon vier Jahre später, durch die Erfindung des Hochrades, beschleunigte sich die Weiterentwicklung des Fahrradsattels. Zunächst war die birnenförmige Metallplatte mit Leder überzogen und mit Rosshaar oder einem anderen Material gepolstert. Der Sattel wurde mittels zweier Schrauben und Muttern auf der Feder befestigt und durch einen Holzkeil gesichert. Im Lauf der Entwicklung kam eine ausgereifte Sattelfeder hinzu und auch die Sattelformen und Füllungen veränderten sich.

Mit der Einführung des Diamantrahmens 1880 erhielt das Fahrrad so langsam die uns heute vertraute Form. Doch die parallel verlaufende Entwicklung von Fahrrad und Sattel war damit noch lange nicht beendet. Bis heute feilen Wissenschaftler an zweckdienlichen und bequemeren Versionen. Letztendlich jedoch, hat der Fahrradsattel die Aufgabe den Radler sicher und bequem an sein Ziel zu bringen. Da das Fahrrad heute verschiedenen Verwendungszwecken dient, ist die Sattelform ein wichtiges Kriterium.

Anmerkung: bisherige Fahrradsättel wurden quasi kaum noch weiterentwickelt, es wurde etwas an der Oberfläche gebastelt und lediglich hier und da versucht mit einfachem Schaum oder mit Gel-Einlagen die klassischen Sattelformen etwas bequemer zu machen. Auf den Seiten von COMFORT LINE finden Sie völlig neue Sattelkonstruktionen und Materialien die den aktuellen Anforderungen gerecht werden!